Zensurfreier DNS-Server: 85.214.73.63

Wie in der Überschrift heißt: 85.214.73.63 als DNS-Server einstellen und schon ist man (fürs erste) von Zensur und eventuellen falschen Anschuldigungen befreit.

Wer nicht weiß, wo es eingestellt werden kann, kann das im folgenden Video erfahren
(Anleitung für Windows XP):

Mehr dazu gibt es beim „Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V.“ (FoeBuD), anti-Zensur DNS-Server.

via spitlog und Jens Scholz.

Update (23.10.2009): Der oben beschriebene DNS Server hat anscheinend Probleme. Deshalb werden nicht alle Anfragen auch beantwortet, was dazu führt, dass man oft Seiten mehrmals neu laden muss, bis sie auch im Browser angezeigt werden.
Ich rate allen, einen anderen Server zu nehmen, wie zum Beispiel den vom CCC: 213.73.91.35 (dnscache.berlin.ccc.de). Damit klappt’s dann wieder einwandfrei.

5 Kommentare zu “Zensurfreier DNS-Server: 85.214.73.63”

  1. Sebastian Zitieren |

    kannst auch einfach den opendns server nehmen. die sind schnell und soweit ich weiß auch nicht zensiert. geben höchstens ne warnung raus wenn es sich um phising seiten handelt.

    opendns.com

  2. Eugê Zitieren |

    Ja, OpenDNS hatte ich auch schon mal ausprobiert. Mich hat dabei aber das „Feature“ gestört, dass er bei einer falsch eingegeben Adresse immer auf die Suchseite umgeleitet hat. Und soweit ich das feststellen konnte, waren da zumindest damals noch nicht alle Seiten erfasst, so dass ich einige bekannte Seiten nicht ansurfen konnte.

  3. Robin Hood Zitieren |

    ich benutze Windows Vista,
    gibt es eine Möglichkeit für zensurfreies Surfen ?

    Ist diesbezügliches Surfen via „anonymouse.org“
    gewährleistet ?

  4. Eugê Zitieren |

    Man kann auch bei Vista einen eigenen DNS-Server einstellen.
    Goolge mal nach Vista DNS Server einstellen.
    Habe auch auf dieser Seite eine Anleitung gefunden, du musst da nur statt „127.0.0.1“ die Adresse „85.214.73.63“ eintragen. Dann löst er die Adressen nicht mehr über deinen Internetprovider auf.

    Trotzdem könnte dein Provider mitverfolgen, mit welcher IP-Adresse du verbunden bist, was aber an sich kein Problem ist, wenn du nicht vorsätzlich böse Sachen machen willst.

    Der eigene DNS-Server löst nur das Problem der Stopp-Seite und die damit eventuell verbundene falsche Verdächtigung, wenn man auf einen unbekannten Link klickt.

    Anonymouse ist in der Hinsicht schon besser, dabei hat man gar keinen direkten „Kontakt“ zu der angesurften Seite, man ist nur mit Anonymouse verbunden; Anonymouse dient als Proxy und leitet die Daten an dich weiter. Natürlich dauert es dann entsprechend länger, wenn man eine Seite aufruft, es muss alles über Anonymouse gehen.
    Sicher und anonym, aber eben auch langsamer und etwas umständlicher.

  5. Stefan P. Zitieren |

    Ebenfalls habe ich vor mehreren Wochen einen DNS eingerichtet und entsprechend 2 Artikel für einen alternativen DNS Server falls der ein oder andere mal überlastet ist.

    http://blog.stefanpopp.de/2010/03/16/zensurfreier-dns-server-von-stefanpopp-de/

    Ein weitere Artikel beschreibt wie man sich selbst einen Bind9 einrichtet um zuhelfen und ebenfalls zu hosten.

    http://blog.stefanpopp.de/2009/07/15/eigener-zensurfreier-dns-server-mit-bind/

    Viele Grüße,
    Stefan P.

Make with the commenting:

XHTML: You can use these tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>