Videos

Auf dieser Seite sind Videohinweise versammelt, die aus allen Winkeln des Internets und der Genres stammen.
Früher erschienene Videohinweise findest Du im Archiv.

  • Titanen des Erdreichs (15:07)

    Eine interessante Naturdoku über Bagger in ihrem natürlichen Lebensumfeld. Das Kamerateam begleitet eine junge Raupenbagger-Familie bei der Aufzucht von Nachwuchs. Da kommen also die kleinen Bagger her. :)
    via Postillon

  • SÅNDL: Tokio Reverse — EXTRACTS #01 (5:07)

    Ein Mann spaziert durch Tokios bekannte Plätze, Märkte und Straßen. Das wird in langen Takes mit schöner Musikuntermalung präsentiert. Doch die Stadt bewegt sich rückwärts. Alle Menschen, alle Fahrzeuge, alles bewegt sich rückwärts. Ein toller Effekt, den man gesehen haben muss. Unheimlicher Aufwand für die Produktion, auch kurze Szenen sind festgehalten. Super!

    Das Video präsentiert einige Ausschnitte aus dem gesamten Projekt. Hier lässt sich auch der 2. Teil der Ausschnitte anschauen: Tokio Reverse – EXTRACTS #02 (5:31).

  • Hombre_McSteez — Aug(de)mented Reality (2:42)

    Hombre_McSteez ist ein Animationskünstler. Mit Transparenzfolien, Stiften und einer Kamera kann er seine lustigen Figuren in der realen Welt leben lassen. So kommen kurze witzige Szenen heraus, die ich jedem empfehlen kann.
    via DIY.org

  • Oskar Schlemmer Triadisches Ballett (31:17)

    Das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer entstand in den 20er Jahren am Bauhaus in Weimar. Die vom Bauhaus herausgearbeiteten Dreiklänge — Triaden wie bei Farben (rot, gelb, blau) und Formen (Kreis, Quadrat, Dreieck) — hat Schlemmer auf den Tanz übertragen. Beim Tanz kommt noch der Raum, das Kostüm und die Musik hinzu, es bietet also mehr Kompositionsmöglichkeiten als ein Bild.

    Das Triadische Ballet ist in drei Akte unterteilt, die nach Farben benannt sind: gelb, rosa und schwarz. Hier ist die Triade genauso zu finden. Von einer Primärfarbe geht es über eine Sekundär- bzw. gebrochene Farbe zu der Unfarbe schwarz. Die Tänzer tragen geometrische Kostüme und Masken, somit sind sie als Tänzer abstrahiert, weil es bei dem Formentanz nicht um den Menschen als Person geht sondern um tanzende Formen.

    Es ist interessant die abstrakten Bewegungen zu beobachten. Allein die Spiralszene (schwarz) ist wirklich sehenswert. Durch die Masken, teilweise metallische Kostüme und abstrakte Bühnenbilder erinnert das Ballett an Szenen aus Science-Fiction-Filmen. Vor allem Logan’s Run (deutsch: Flucht ins 23. Jahrhundert) kommt mir da in den Sinn. Alles in allem interessante 30 Minuten Unterhaltung.

  • Marcel Dzama – The Infidels (2:05)

    Marcel Dzama hat einen Kurzfilm in Stummfilm-Ästhetik kreiert. The Infidels handelt von einer Schlacht eines organisierten Heeres gegen eine Gruppe Terroristen/Freiheitskämpfer. Die Soldaten beider Seiten sind Tänzer. Besonders fällt das bei den Terroristen auf, die mit ihren Kalaschnikovs Ballett tanzen.

    Dzama stellt nicht nur den Krieg als Ballett dar. Auch Schach findet in A Game of Chess als tänzerische Auseinandersetzung statt. Die Szenen dort erinnern an das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer.
    via we make money not art.

  • The Gary Hudston Project (8:57)

    Der Leveldesigner Douglas Hoogland hat für Gary Hudston ein interessantes Levelpack für Portal 2 gestaltet. Mit diesem Levelpack hat Gary seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht (der natürlich postitiv ausgegangen ist).

    Die Levels sind wirklich gut designed. Es wird sogar die Originalstimme von GLaDOS benutzt. Es gibt immer kleine Hinweise, was das ganze soll. Und der letzte Abschnitt, in dem der Antrag offenbart wird, ist echt beeindruckend. Und gar nicht mal soo kitschig.
    via Rock, Paper, Shotgun.

  • Arcangelo Sassolino — Spaccalegno/Der Holzspalter (10:01)

    Arcangelo Sassolino schafft Skulpturen. Leistungsfähige kinetische Skulpturen, die von Hydraulik oder Druckluft angetrieben werde und damit unberechenbar und gefährlich scheinen. Der Holzspalter besteht aus einem Hydraulikkolben, der sich langsam in einen Holzbalken reinquetscht und das Holz damit spaltet.

    Es ist spannend den Vorgang zu beobachten. Das Holz knackt und der Hydraulikmotor klickt langsam, während er den Kolben immer weiter ausfährt. Das Holz könnte jeden Moment bersten, man hört, wie sich auch die gespannten Stahlseile im Holz reiben, und weiß nicht, ob der Balken im nächsten Moment bricht oder noch mehr Belastung aushält.
    via We Make Money Not Art

  • Substance Over Hype — Riding with a Ghost (4:19)

    Das ist mal ein richtig gut gemachtes Parkour/Stunt Video! Drei Jungs fahren in einem schicken Wagen. Das Problem dabei: es gibt keinen Fahrer. Aber weil das Auto so schön weiterfährt und die Straße fast unendlich lang scheint, können die Jungs ein paar coole Tricks ausprobieren.

    Das ist mit einem fahrenden Auto – ob mit Fahrer oder ohne – nicht ganz ungefährlich, deshalb wirken die Stunts umso spektakulärer. Und habe ich schon den netten Elektro-Soundtrack erwähnt?

  • Christoph Waltz in Der Humpink (3:26)

    Dieser Film gilt zurecht als einer der bezeichnendsten Filme in Christoph Waltz Karriere. Der kühle Charme und das puristisch existenzielle Setting bringen die Message punktgenau rüber. Der Humpink ist wohl eine Geschichte über Einsamkeit. Ja, vor allem über Einsamkeit. Also, wirklich, fragt doch das Telefon! Und würden in einer nicht-Einsamkeits-Geschichte Schafe vorkommen? Ganz genau, ein Meisterwerk!

  • Missing Pages (24:42)

    Der japanische Film (englische Untertitel) von Jerome Olivier erzählt eine tragische Geschichte über Schuld und Verlust in einem Sciencefiction-Setting. Der Protagonist ist ein Wissenschaftler, dem es gelungen ist, Zeitreisen möglich zu machen. Damit will er versuchen seinen Sohn zu retten, der bei einem Unfall ums Leben kam. Allerdings fangen dadurch seine Probleme erst richtig an.

    Missing Pages hat einen einzigartigen Stil. Gefilmt wurde nicht mit einer üblichen Videokamera, sondern mit einem Fotoapparat. Aus 30.000 statischen Einzelaufnahmen entstanden so knapp 25 Minuten Film, die durchaus dynamisch sind. Durch den geschickten Einsatz von Parallax Scrolling (Bewegungsparallaxe), Tiefenschärfe und 3D-Animationen ist der Film weit mehr als eine Diashow.

    Es gibt drei Einzelteile:

    Wirklich interessant und technisch beeindruckend!

  • Cycloïd-E (3:02)

    Diese Mediainstallation ist wirklich beeindruckend. 5 miteinander verbundene Rohre bewegen sich unabhängig voneinander. Jedes Rohr produziert seinen eigenen Klang, der durch die Wechselwirkung mit den anderen Rohren zu einer bedrohlichen Soundkulisse verschmilzt. Die Bewegungen der einzelnen Rohre sind dabei so flüssig, dass man glaubt ein fremdes Wesen zu betrachten.
    via me make money not art

  • Perú besucht Peru (14:59)

    Ach, ist das süß! Ein Bus mit Vertretern aus dem Land Perú besucht die Stadt Peru in Nebraska und sorgt für einen bunten kulturellen Austausch. Mit an Bord sind Köche, Musiker und Tänzer, die die verschlafene Kleinstadt (569 Einwohner) aufwecken und ihr frisches Straßenleben einhauchen.

    Der Grund für die Aktion: Die Menschen in der Stadt sind Peruaner, kennen aber nicht die Kultur aus Perú. Das ändert sich schnell. Auch wenn die Einwohner am Anfang etwas reserviert und skeptisch sind, lassen sie sich vom lockeren Umgang und der Lebensfreude der echten Peruaner mitnehmen: es wird gesungen und getanzt, sogar das Surfen bringen die Peruaner mit (samt ‘Meer’).
    Perú wird als Reiseziel immer attraktiver…

  • Lasse Gjertsen – Consoul (12:13)

    Das Leben ist doch ein Spiel! Schön gemachte Lebensgeschichte im 8bit-Look. Und es spielt keine Rolle, für welchen Lebensweg man sich entscheidet, am Ende steht das Game Over. (Kleiner Tipp: Das Video enthälte viele Referenzen auf andere Werke. Dafür wird das Video immer kurz angehalten, was den Fluss stört. Zum Ausschalten auf die rote Sprechblase unten klicken.)

  • Jamin Winans – Spin (7:33)

    Ein Kurzfilm von Janin Winans über einen DJ, der am Turntable nicht nur die Musik beeinflussen kann. Das führt dann zu einer Situation, die an den Film Butterfly Effect erinnert. So verfolgt man die verschiedenen Möglichkeiten um zu sehen, ob am Ende alles zum Happy End aufgelöst werden kann.

  • Niklas Roy – My little piece of privacy (2:40)

    Eine witzige Installation von Niklas Roy. Um seine Privatsphäre zu schützen, hat der Künstler einen Vorhang ins Fenster gehängt, der sich mit den Passanten bewegt und so theoretisch ideal vor neugierigen Blicken schützt. Doch leider hat der Vorhang den entgegengesetzten Effekt: durch die Bewegung gucken Passanten erst recht ins Fenster rein. Das muss auch der Künstler anerkennen: it fails.
    via rebel:art.

  • Silent Star Wars (3:25)

    Eine Adaption einer der Schlüsselstellen aus Star Wars: der Kampf von Luke gegen Darth Vader, in klassischer Stummfilmoptik. Sehr schick gemacht, deutlich mehr als nur Star Wars in schwarz-weiß mit Texttafeln. Angeblich soll Star Wars so ausgesehen haben, bevor die Special Effects eingefügt wurden. :-)
    via Postillon

  • Don’t argue with an ibex (1:30)

    Journalismus der unterhaltsamsten Art: Ein Reporter stellt einem Bock Fragen zu Regierungsgeschäften. Dieser ist nicht sonderlich erfreut über die direkten Fragen und reagiert recht ungehalten. Wenn es das Video nicht schon gäbe, müsste man es unbedingt erfinden!

  • Logorama (16:01)

    Ein preisgekrönter Animationsfilm vom französischen Kollektiv H5. Alle Figuren und Objekte sind aus Firmenlogos und Maskottchen zusammengesetzt worden und es macht viel Spaß die einzelnen Firmen und Organisationen dahinter zu erkennen. Die technische Umsetzung ist sehr gelungen, alle Elemente passen gut zusammen. Die Geschichte ist sehr humorvoll und geht nicht gerade zimperlich mit den Charakteren um – viele überleben die Ergeignisse nicht. Deshalb schnell angucken, solange der Film noch gezeigt wird. :-)
    via De-Branding.

  • The 3D Truth in old Masters (1:43)

    Was sich in den alten Gemälden verbirgt, lässt sich mit moderner Technologie aufarbeiten und in dreidimensionale Szenen umwandeln. Die Ergebnisse sind erstaunlich bis revolutionär! Top-Empfehlung

  • El Empleo – Die Anstellung (6:14)

    Santiago Bou Grasso hat 2009 einen surrealen Kurzfilm über Arbeitsformen gezeichnet. Es geht um Hierarchien, wie man in der Gesellschaft über anderen steht. Möglicherweise aber auch unter anderen, die noch höher sind…